Templerwissen und Templerlehren

Wir bemühen uns mit unseren Arbeiten um die Aufdeckung von historischen Tatsachen eines sehr spezifischen Kontextes: der Verhältnisse in Ägypten und Judäa im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung. Über diese Epoche liegen uns hinreichend gesicherte Tatsachen vor. Wie wir erfahren mussten und eigentlich für jeden erkennbar ist, wurde der Kontext erheblich manipuliert und zurecht gebogen, um eine unwahre Geschichte zu stützen. Der Jesus (Jeschua) der Historie war ein ganz anderer gewesen als der Mann, den die Theologie uns präsentiert.

Durch unsere Forschungen konnten wir feststellen, dass Jeschua aus rein politischem Kalkül regelrecht gezüchtet wurde, jedoch dann die politischen Aktivitäten seiner zelotischen Anhänger zu irgendeinem Zeitpunkt ablehnte.

Das ist eine entscheidende Information, die im Allgemeinen übersehen wird. Zudem, gibt es, wie wir inzwischen wissen, auch keinen Beweis dafür, dass Jesus am Kreuz starb. Sämtliche inzwischen vorliegende Beweise sprechen vielmehr eindeutig dagegen und zeigen uns einen ganz anderen Hintergrund und Ausgang dieses Geschehens. Und wenn er nicht am Kreuz starb, was ist dann von seiner Auferstehung zu halten? Und von seiner Göttlichkeit? Und von seiner gleichberechtigten Stellung in der „Heiligen Dreifaltigkeit?“ Alle derartigen Ansprüche lösen sich auf, sobald der Manipulation ein Ende gesetzt wird.

Wir haben entdeckt, dass diese Behauptungen erst lange nach Jesu Tod erhoben wurden. Dabei präsentierte man einige historische Ereignisse in einer Hochglanzverpackung und verfälschte sie bewusst im Namen rein theologischer und wirtschaftlicher Zielsetzungen, die bis zum heutigen Tag mit einer Reihe äußerst seltsamer und exzentrischer Vorstellungen verbunden sind. An erster Stelle steht die Überzeugung, dass nur Männer zu den engsten Jüngern Christi gehört hätten, weshalb Frauen nicht als Priester, Bischöfe oder Päpste rangieren dürften. Die sich auf die apostolische Nachfolge berufende männliche Vorherrschaft zerbröckelt jedoch zusammen mit dem auf Rom zentrierten Begriff der Nachfolge selbst.

Auch können wir eindeutig nachweisen, dass Jesus gar nicht als Gott verehrt werden wollte. Vielmehr lag ihm seinen Lehren zufolge daran, dass jeder die gleiche Möglichkeit wie er bekam, ins Jenseits zu reisen und selbst das Göttliche zu finden oder, wie er es ausdrückte, vom »Geist Gottes« beseelt zu werden.

Wo lernte Jesus das alles? Nicht in Galiläa oder wie mancherorts behauptet in Asien oder Indien, sondern nachweislich in Ägypten, wo die jüdische Gemeinde vielschichtiger und aufgeschlossener als in Palästina war und offensichtlich einen mystischeren religiösen Ansatz vertrat.

Zudem gibt es keinerlei Belege dafür, dass Jesus plante, eine Religion zu begründen, geschweige denn auf andere einzuwirken, damit sie seine Worte niederschrieben und zu einer offiziellen Sammlung von Aussprüchen zusammenstellten. Das Gegenteil ist wahrscheinlicher: Es hätte ihm vermutlich nicht das Geringste ausgemacht, wenn er in Vergessenheit geraten wäre. Ihm kam es in erster Linie darauf an, dass die Menschen den Weg ins Himmelreich im Gedächtnis behielten - einen Weg, der sich nicht auf das Christentum oder Judentum beschränkte. »Das Göttliche nicht zu erkennen ist das schwerste Laster«, hieß es in den Texten, die dem ägyptischen Hermes Trismegistos zugeschrieben werden. Texte, die eine deutliche Spur in den „Worten Jesu“ hinterließen. Wenn er ein Interesse gehabt hätte in die Weltgeschichte einzugehen, warum hat er dann einen anderen für sich „Leiden“ lassen und selbst fluchtartig Palästina verlassen um in der Vergessenheit zu verschwinden?

Es gibt hinreichend Belege dafür, dass sich die Geschichte formen lässt. Wir verfügen über zahlreiche Fakten und Daten, und sie reichen aus, um uns eine detaillierte Kenntnis der tatsächlichen Geschehnisse zu vermitteln. Geschichte kann zwar stets ein Mythos sein, der geschaffen wird, um den wenigen Ereignissen, die wir kennen können einen Sinn zu verleihen. Aber bewusste Geschichtsfälschung aus rein wirtschaftlichem Interesse ist ein Verbrechen an der Menschheit. Die Vergangenheit ist eine Hypothese zur Erklärung und Rechtfertigung der Gegenwart.

Aber in diesem wissenschaftlichen Zeitalter wollen wir, dass die Mythen, nach denen wir leben, wenn nicht wahr, so doch wenigstens eine Annäherung an die Wahrheit sind. Wir wollen wissen, ob Jesus wirklich gekreuzigt und Caesar wirklich von Brutus ermordet wurde und ob Paulus auf dem Weg nach Damaskus eine mystische Erfahrung machte. Doch was fangen wir mit dem Glauben daran an, dass Jesus auf dem Wasser wandelte? Dass er von den Toten auferstand? Dass Petrus die katholische Kirche mit unfehlbaren Päpsten an der Spitze gründete? Nichts davon ist plausibel, und es gibt keinen zwingenden Grund dafür, dass irgend etwas davon auch nur annähernd wahr ist. Gleichwohl halten viele derartige Behauptungen für wahr. Unsere heutige Welt wird durch die »Religionen der Schrift« - Christentum, Judentum und Islam - dominiert.

Wenn wir unsere Wahrheit aus nur einem bestimmten schriftlichen Werk beziehen, wird sie anfällig für Interpretationen und ungenaue oder fehlerhafte Übersetzungen, gar nicht zu reden von religiösen Verzerrungen. Die Gefahr besteht darin, dass diese Bücher eine Abhängigkeit vom Glauben statt vom Wissen fördern. Wenn unserer Arbeit ein Motto zugrunde liegt, dann folgendes: Wir müssen den Weg selbst zurücklegen und seine Prüfungen, Freuden und Einsichten direkt, nicht aus dritter oder vierter Hand oder nur rein theoretisch erfahren.

Jeder versucht „seinen“ Weg zu gehen, aber es ist an der Zeit Halt zu machen und darüber nachzudenken, wie weit er eigentlich wirklich gekommen ist.

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